Pflege Bahr oder Riester-Pflege (staatlich geförderte Pflegetagegeldversicherung) Telefon: 0621-45 46 50 2
Hier klicken: Neu - das gibt es nur hier, die Alternative zum Pflege Bahr mit dem 150 Krankheiten-Check: 20 Normaltarife und 14 Pflege Bahr Tarife im Vergleich!.



Startseite
Pflegeversicherung

Auf was kommt es an bei einer Pflegetagegeld
versicherung?

Checkliste Pflege-zusatzversicherung

Neu! Pflegekostenrechner
mit Bedarfsrechner und Anbietervergleich in einem Rechner.

Die gesetzliche  Pflegeversicherung

Was leistet die gesetzliche Pflegeversicherung?

Die drei Pflegestufen
I, II, III

Impressum

Typen Vergleich Pflegetagegeld


Pflege Bahr Versicherung Pflegeversicherung

Unisextarif

Riester Pflege

Pflege Bahr DKV

Pflege Bahr BBKK
UKV

Rechner 1 GEPV
Berechnen Sie jetzt die geförderte Pflegeversicherung

Rechner 2
Finanztest Testsieger HanseMerkur PA und DFV PZV
33 Tarife im Vergleich

GEPV geförderte ergänzende Pflegeversicherung


Kritische Stimmen
Die Regierung strebt an, dass der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung („Pflege Bahr")
diskriminierungsfrei ist. Sprich: Unternehmen sollen Antragsteller nicht ablehnen dürfen und auch nicht prüfen, wie groß das Risiko ist, dass ein Antragsteller später ein Pflegefall wird.

Das ist versicherungstechnisch wegen der sog. Antiselektion oder adverser Selektion nicht umsetzbar. Antiselektion heißt, dass Individuen, die aufgrund von Vorerkrankungen mit einer großen Wahrscheinlichkeit damit rechnen pflegebedürftig zu werden, diese Versicherung abschließen. Auch der Personenkreis, der bei einer herkömmlichen Pflegezusatzversicherung mit Gesundheitsprüfung abgelehnt wurde, wird versuchen in diese Versicherung wechseln.
Diese Versicherung würde ein Sammelbecken schlechter Risiken sein und ist versicherungsmathematisch damit nicht kalkulierbar oder es müßten unbezahlbar hohe Sicherheitszuschläge eingepreist werden,

Die Absicherung eines biometrischen Risikos ohne Gesundheitsprüfung, kann deshalb nur im Rahmen einer Pflicht- oder Zwangsversicherung bewerkstelligt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Versicherung nach einem Durchschnittsrisiko kalkuliert werden kann und bezahlbar bleibt.

Gigantische Verschwendung von Steuergeldern durch staatlich geförderte Pflegeversicherung
Der Bund der Versicherten (BdV) kommt nach Analyse der Pläne für eine staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung zu einem vernichtenden Urteil. Die Verbraucherschützer bemängeln, dass bei dem „Pflege-Bahr" nicht nur Fehler der Riester-Rente wiederholt werden. „Auch die überbordende Bürokratie für Kleinstbeträge vernichtet jede Möglichkeit einer effizienten Vertragsführung", so Axel Kleinlein, Vorstandsvorsitzender des BdV. Der Versicherungsmathematiker bezweifelt, dass es den Versicherungsunternehmen möglich sein wird, bezahlbare Tarife anzubieten. „Herr Bahr wäre gut beraten sich Versicherungs-Know-How zur Beratung heranzuziehen. Der BdV steht für Gespräche gerne zur Verfügung." Denn der Anspruch allen Bürgern - auch Kranken oder Personen mit hohem Pflegerisiko - einen „Pflege-Bahr" zu ermöglichen, macht diese Absicherung aus versicherungsmathematischer Sicht immens teuer.

Die nach dem derzeitigen Gesundheitsminister benannte neue Pflegevorsorge, der „Pflege-Bahr" setzt von der Grundidee auf die Erfahrungen mit der Riester-Rente. Dabei blendet das Gesundheitsministerium aus, dass die Riester-Rente derzeit zu Recht in großer Kritik steht. So steht dringend an, sowohl die mit den Zulagen verbundene Bürokratie zu zähmen, wie auch für transparente Angebote zu sorgen und die Rentabilität zu verbessern. Der „Pflege-Bahr" birgt nach Meinung der Verbraucherschützer alle diese Probleme auch in sich. Die Zulagenverwaltung soll auch hier nicht vereinfacht werden, es ist unklar, wie die Angebote denn tatsächlich ausgestaltet werden sollen. Kleinlein hierzu: „Angesichts der dilettantischen Planungen kann man nur zu dem vernichtenden Urteil kommen: Wenn Herr Bahr hier von Herrn Riester lernen will, lernt er nur verlieren." Leidtragende sind dann die Steuerzahler, deren Mittel wieder einmal unsinnig eingesetzt werden.

Zusätzlich zu den von Riester-Renten bekannten Problemen kommt beim „Pflege-Bahr" ein weiteres Problem hinzu. Da der Gesundheitsminister auch Kranke und Personen mit hohem Pflegerisiko einbeziehen will, muss die Kalkulation der Versicherungen daran angepasst werden. Versicherungsmathematisch geht das nicht anders, als durch eine starke Prämienerhöhung, analysiert Versicherungsmathematiker Kleinlein. In Folge werden dann Gesunde weiterhin nur die günstigeren, bereits heute auf dem freien Markt erhältlichen Angebote abschließen. Da dann voraussichtlich hauptsächlich Kranke und Personen mit hohem Pflegerisiko den „Pflege-Bahr" abschließen, müssen zusätzliche Risikozuschläge in die Prämien einkalkuliert werden. „Das ist ein versicherungsmathematischer Super-GAU", kritisiert Kleinlein das unausgegorene Projekt.





LiveZilla Live Help